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Sieg für Ötztaler Christoph Nösig im Riesenslalom

Vor dem Hahnenkammwochenene in Kitzbühel mit tausenden von Fans fanden im nahe gelegenen Kirchberg in Tirol Europacuprennen der Extraklasse statt. Grund dafür ist, dass eine Woche vor dem Saisonhöhepunkt Kitzbühel viele Weltcupläufer sich im Starterfeld des Europacups tummeln.

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Mit vollem Risiko fuhr Christoph Nösig in Kirchberg auf den ersten Platz. Foto: Nösig

Beim diesjährigen Riesenslalom kamen sie allerdings nicht am Längenfelder Christoph Nösig vorbei. Getankt mit viel Selbstvertrauen, nach dem Riesentorlauf in Adelboden, fuhr der Ötztaler nach dem ersten Durchgang mit höchstem Risiko, was sich schlussendlich mit dem Sieg bezahlt machte. Der nächste Weltcupauftritt von Christoph findet vom 29. bis 20. Jänner beim Riesentorlauf im slowenischen Kranjska Gora statt.

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Hinter dem Ötztaler Nösig platzierten sich sein Landsmann Hannes Reichelt (li.) und der Norweger Kjetil Jansrud (re.). Foto: Nösig

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Triumph für Christoph Nösig beim Europacuprennen in Kirchberg. Foto: Nösig

Die Bergbahnen Sölden und Ötztal Tourismus distanzieren sich klar von Tierversuchen!

Die Versuche an lebendigen Schweinen in Vent werden von den Bergbahnen Sölden und Ötztal Tourismus dezidiert abgelehnt. “Wir haben uns bereits im August 2009  dazu geäußert, dass diese Studien in Vent nicht durchgeführt werden soll. Wir waren bis zum heutigen Tag auch nicht informiert , dass man diese Untersuchungen an lebenden Schweinen nun tatsächlich im Ötztal  realisiert” nimmt Carmen Fender, Kommunikationsleiterin von Ötztal Tourismus zu den aktuellen Untersuchungsreihen in Vent Stellung. Mit den offiziellen Verantwortlichen der Studie steht man in keinerlei Kontakt oder Verbindung. Auch gibt es keine Unterstützung seitens der offiziellen Tourismusverbandsstellen. 

 

Auch die Verantworlichen bei den Bergbahnen Sölden distanzieren sich in aller Deutlichkeit von diesen Tests: “Weder sind wir seitens der Bergbahnen Sölden darin involviert, noch wurden wir darüber jemals informiert”, hält Hansjörg Posch, Prokurist der Bergbahnen Sölden fest. Die Tierversuche finden in Vent und somit außerhalb des Skigebietes von Sölden statt. Und letztlich auch außerhalb der Einflusssphäre der Bergbahnen Sölden. Auch wenn das Unternehmen keinerlei Mitverantwortung dafür trägt, hätte man bei früherer Information entsprechende Schritte gegen die Tierversuche unternommen. “Wir lehnen diese Art der Untersuchung aus ethischen Gründen prinzipiell ab”, hält Posch unmissverständlich fest.

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Sölden ist die Nr. 1 für russische Gäste

Kein anderer europäischer Wintersportort zieht so viele russischsprachige Gäste an wie Sölden. Die Ötztaler Wintersporthochburg verzeichnete im Vorjahr 96.804 Nächtigungen mit Gästen aus Russland. “Sölden ist von allen Alpenorten auf Platz 1 in Russland”, so Emanuel Lehner, Tourismuswerber der Österreich Werbung in Moskau. Grund für die Zuneigung der Russen zum Skifahren in Sölden sind die perfekten Bedingungen. Sei es beim Skifahren, bei der Unterbringung oder speziell russischsprachigen Mitarbeitern bei Skischulen und Tourismusverband.

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Zum orthodoxen Weihnachtsfest spielte im Bierhimml eigens eine russische Band.

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SÖLDEN Sportler im Ski Weltcup

 

Das starke Quartett aus dem hintern Ötztal

Flo Scheiber -- Steffi Riml -- Michaela Nösig -- Christoph Nösig

SÖLDEN Sportler starten im Ski Weltcup durch                 

Nach diversen Problemen zu Saisonbeginn der Skirennsportler aus dem hinteren Ötztal, funktioniert zurzeit aber alles planmäßig, hier ein kleiner Überblick.

 So stürzte Florian Scheiber aus Sölden beim Sommertraining in Südamerika und konnte nur bedingt bis zu seinem großen Weltcup Auftakt in Sölden trainieren. Das Ergebnis beim Heimrennen war eher ernüchternd, aber durch die Knieverletzung durchaus in Ordnung.Dass er die Verletzung gut überstanden hat, bewies er mit einer guten Fahrt am vergangenen Wochenende beim Weltcup RTL in Adelboden. Er wäre für den 2. Durchgang qualifiziert gewesen, jedoch wurde dieser wegen zu starkem Nebel abgesagt. Sein nächster Einsatz folgt beim Klassiker in Wengen (SUI) 15.-17.01.2010.

 Christoph Nösig aus Huben bei Längenfeld durfte die interne Qualifikation des ÖSV zu Saisonbeginn bestreiten und überzeugte mit einer Laufbestzeit und einer 2. besten Zeit. Aufgrund eines fragwürdigen Trainer Entscheides bekamen andere die Startplätze für den Weltcup Auftakt in Sölden und Christoph konnte nur tatenlos zusehen. Mit Willenskraft und guten Leistungen kämpfte er sich in den Weltcup zurück und holte sich mit zwei 23. Plätzen, kostbare Weltcup Punkte. Auch er war in Adelboden beim RTL dabei und fuhr mit einem sehr starken Lauf auf Position 18, dann gab es aber leider keinen 2. Durchgang. Er ist das nächste Mal am 30.01.2010 in Kranjska Gora (SLO) im Weltcup im Einsatz und überbrückt diese Zeit mit mehreren Europacup Rennen. 

Schon vom Saisonbeginn gut unterwegs ist Michaela Nösig vom SV Längenfeld. Sie hat in der laufenden Saison mittlerweile schon mehrere Top 10 Ergebnisse im Europacup auf ihrem Konto und präsentierte sich als 2. beste Österreicherin bei der EM in Amneville (FRA) von ihrer besten Seite.Durch die ständig guten Leistungen startet die sympathische Ötztalerin am Dienstag zum 1. Mal im Ski Weltcup (Nachtslalom in Flachau / AUT 12.01.2010).

 Die 4. im Bunde erkrankte anfangs Oktober schwer, es handelt sich um die junge Söldenerin Stefanie Riml. Durch diese hartnäckige Virus Infektion befand sich Stefanie eine lange Zeit in einem sehr ernst zunehmenden Zustand. Diese Erkrankung in Kombination mit dem Kreuzbandriss im März 2009, lässt leider immer noch kein schmerzfreies Training zu. So bleibt nur zu hoffen, dass sie so schnell wie möglich gesund wird und wieder in den Europacup zurück kehren kann.

Somit nehmen bereits drei von diesen vier Athleten aktiv an diversen Ski Weltcup Rennen teil und versuchen deren Talent bestens unter Beweis zu stellen.

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Mit dem Söldenskipass zu neuen Höhenrekorden

Die Funktionalität der Skipässe hat sich in den letzten Jahren gewaltig geändert. Früher musste man noch bei jeder Fahrt das Ticket in den Magnetleser einführen, um freien Durchgang durch das Drehkreuz zu erhalten, funktioniert das Ganze heute berührungslos mit der Keycard.

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Mit der “Skiline” ist es nun möglich eine persönliche Bilanz an Höhenmeter und Abfahrtskilometern zu erfassen.

Von den technischen Möglichkeiten in Sölden können Wintersportler nun noch mehr profitieren. Unter dem Schlagwort “Skiline” erlaubt es die Kombination Internet und Kartenleser den persönlichen Skitag zu erfassen. Nach der Eingabe der Skipass-Nummer im Internet erhält man sofort seine ganz persönliche Bilanz im Söldener Skigebiet. Diese umfasst alle benutzten Liftanglagen, die Höhenmeter sowie die Abfahrtskilometer.

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Nach der “Big-3-Rallye” ruft Sölden zum nächsten Höhenwettbewerb auf.
Foto: Ötztal Tourismus

Um dem sportlichen Wettbewerb zwischen den Skifahrern zu steigern gibt es bereits eine Top-100 Liste für Sölden, welche die Wintersportler mit den meist abgeleisteten Höhenmetern anzeigt.