Ist das schon so lange her?
Noch weht mir der Rauch der Revolver entgegen,
Noch finde ich Sand in meinen Hosenumschlägen,
Und Stroh in meinem Haar,
Spür’ auf den Lippen den Whisky …
Erstaunlich und kaum zu fassen, dass wirklich schon das 4. Ötztaler
Countryfest in Sautens vor der Tür stand.
Am tollen Festgelände mitten im Wald von Sautens trifft sich die Countryszene zum Linedancen, Bullriding, Hufeisenschiessen uvm.
Ziemlich bald startete das Linedancevorprogramm zum Warmwerden und
danach kam die Band Yendis an die Reihe und wir tanzten zur Livemusik
bis in die Nacht.
Zwischen Tanzfläche, Saloon, Bar und Weinschmiede am Festgelände wimmelte es nur so von Countryfans und zahlreiche Bekannte vom letzten Jahr waren auch wieder zu diesem tollen Event nach Sautens gereist.
Schöne Live-Musik gab es am Samstag Abend von „The Uni Corns“ im
zweistündigen Wechsel mit den „Country Swingers“. In der Pause trafen
die Hobbyisten in ihren beeindruckenden Uniformen und Kleidern ein,
diesmal verstärkt durch ein paar Indianer und Trapper. Danach zeigten
die Tiroler Linedancefreunde den Rebel Strut mit Partnerwechsel, was
wirklich nett ist weil man während dem tanzen mit fast allen Teilnehmern
zusammenkommt. Zumindest für ein kurzes „Hallo“ reicht die Zeit immer
bevor wieder gewechselt wird.
Gegen halb zehn stieg die Spannung noch einmal und wir gesellten uns zum
Bullriding Contest. Immerhin winken dem Sieger 500$ Preisgeld und da
zeigen sich die richtig ehrgeizigen Cowboys. Wir feuerten diese harten
Kerle (und Mädels) heftig an und jeder der mitgemacht hat, hatte sich
zumindest unseren tosenden Applaus verdient, auch wenn die Sekunden auf
dem Rücken des Stiers nur bei einem von ihnen zum Sieg reichten.
Zwischen den Live-Sets der Bands gab es noch einige
Linedancevorführungen, unter anderem von den Tumbleweeds aus Vorarlberg
(Klasse Ladies!)
Was soll ich noch sagen….es war einfach toll. Ich hoffe Ihr seit
nächstes Jahr wieder alle dabei!
5. Ötztaler Countryfest 06.08.2010 – 07.08.2010
Am 24./25. Oktober ist es soweit, die besten Skirennläufer/innen der Welt werden sich ein Stelldichein in Sölden geben und die Wintersaison mit einem Weltcupriesentorlauf beginnen. Der Hotspot der Alpen ist bestens vorbereitet auf das Großereignis und freut sich, die wintersportbegeisterten Gäste herzlich willkommen zu heissen.
Hinsichtlich der derzeit noch nicht ganz optimalen Bedingungen auf der Rennpiste sind wir sehr zuversichtlich und optimistisch, dass in den nächsten Tagen sowohl Niederschlag als auch kalte Bedingungen eine weltcuptaugliche Präparierung zulassen. Wir blicken nicht zuletzt aufgrund der vielen positiven Meldungen der Trainingsgruppen optimistisch in die nahe Zukunft - Publikumsskilauf ist derzeit jedenfalls möglich!
Eines ist jedoch mit Sicherheit klar – Sölden hat seine Hausaufgaben gemacht und ein einzigartiges Rahmenprogramm, welches ihr im Detail unter www.soelden.com findet, für den WC Auftakt zusammengestellt. Weiters findet am Nationalfeiertag mit dem geplanten Auftritt von Wolfgang Ambros am Gletscher ein zusätzlicher Highlight des verlängerten Wochenendes statt. Wir freuen uns schon darauf, wenn ”Wolferl´s Schifoan – Hymne” am Gletscher ertönt und wir euch bei uns in Sölden begrüssen dürfen!

…schaufelten die fleißigen Mitarbeiter vom Bierhimml Partyhaus am letzten Samstag auf die Tanzfläche des Sölder Party-Tempels. Richtig! – Beachparty war angesagt, und mit genau dieser wurde der Sommer nun auch standesgemäß, bei coolen Drinks und heißen Rhythmen, verabschiedet.
Höchste Zeit, denn etwas weiter oben in den Bergen, am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher, steht schon alles in den Startlöchern für eine „coole“ Herbstsaison.
Mit dem Maxxx Mountain Gletscherstart, vom 09.-11.10.2009 geht’s los, Skihasen und Snowboardfreaks können sich freuen: beim kostenlosen Skitest mit Live Musik ist ein chilliges Wochenende garantiert. Klar, dass auch die Bars und Discos im Ort mitziehen, bei den Opening-Parties kann richtig abgefeiert werden… also nichts wie Koffer gepackt und auf nach Sölden.
Was uns besonders freut… auch der Wetterbericht hat sich endlich auf Herbst eingestellt, am Samstag ist Neuschnee angesagt.
Ich pack schon mal mein Skioutfit aus, und werde am Samstag meine Pisten-Prämiere wagen… wie der erste Kontakt mit der weißen Pracht war, lest ihr nächste Woche
Gestern wurde die erste Night Ski Show der Wintersaison 08/09 veranstaltet und alle Akteure konnten sich über eine gelungene Aufführung freuen.
Die Dance- und Showperformance war ein toller Erfolg und die neuen Actionelemente mit Ringakrobatik sind der Hammer.
Das Highlight bei jeder Night Ski Show ist aber die Skishow der Ski- und Snowboardschule Sölden/Hochsölden.
Das atemberaubende Programm lässt jedes mal auf’s neue Gänsehaut – Feeling aufkommen und unzählige Kameras sind auf den Hang gerichtet.
Natürlich lässt es sich Gotthard Gstrein als Chef persönlich nicht nehmen, aktiv als Telemark – Guru am Programm teilzunehmen. Krönender Abschluss war der Fackellauf mit über 80 Ski- und Snowboardlehrern der Ski und Snowboardschule Sölden/Hochsölden umrahmt von einem grandiosen Feuerwerk.
Jeder der anwesenden Gäste war begeistert und ehrlich gesagt freue ich mich jetzt schon darauf, wenn es nächsten Mittwoch wieder heisst: The Night Ski Show is on.
Ich wünsche euch noch einen guten Rutsch in das Neue Jahr und mögen all Eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Take care and keep on moving and grooving,
Euer Sölden – Scout
Dramatisch endet der Winter im Frühjahr auf dem Rettenbachgletscher von Sölden mit dem Gletscherschauspiel Hannibal.
Auch am 24. April 2009 wird der Gletscher wieder zur Bühne und die sonoren Worte von Harald Krassnitzer werden bei Einbruch der Dämmerung das Stück eröffnen. Mit einem Schlag wird es im Zielstadion mucksmäuschenstill.
Neben den professionellen Darstellern und Tänzerinnen kommt eine Vielzahl von Weltklasse-Athleten zum Einsatz. Nur diese können die Anforderungen erfüllen, die Regisseur Hubert Lepka und seine Kompanie lawine torrèn an die Mitwirkenden stellen. König der Lüfte ist Hannes Arch, aktueller Leader bei den Red Bull Air Races, der ebenso wie Allesflieger Sigi Angerer, Chefpilot der Flying Bulls, als Gott auftritt und dabei atemberaubende und choreographierte Manöver in der Ötztaler Bergwelt zeigen. Eine lautstark knatternde Augusta Bell 212 des österreichischen Bundesheeres ist Hauptdarsteller in der Luft. Als wagemutige B.A.S.E. Jumper fallen sie vom Himmel: Der fliehende Aeneas und seine Kameraden – in Gestalt von Cedric Dumont und Felix Baumgartner oder Paul Steiner. Eine besondere Form der Darstellung sind Hannibals Späher. Wie eine perfekt eingespielte Combo driften sie über die Spitze der Gletscherzunge, wobei Bewegung und Ton der Maschinen ästhetisch anmuten, nichts Furchterregendes an sich haben. Die KTMs werden von Snowboard-Ass Dieter Happ und Sixdays-Teilnehmer Peter Neurauter und TV Präsenter der ORF Sendung Newton, Bernd Hupfauf, angeführt. Der Allgäuer Christian Pfeiffer, seines Zeichens einer der weltbesten Motorrad-Stuntmans ergänzt die Gruppe. Die zweite Truppe von Hannibals Helfern wird von niemand geringeren angeführt als vom x-fachen Snowbord-Weltmeister Martin Freinademetz sowie dem mehrfachen österreichischen Staatsmeister im Snowcross Willi Schmidt. Die fliegenden Bullen werden von rund 60 Paraglidern rund um den Zillertaler Alfons Hörhager dargestellt. In Hannibals Heer tummeln sich Skigrößen wie der 4-fache Profiweltmeister Andre Arnold, Skiercross-Champion Isi Grüner, der mehrfache Tiefschneeweltmeister Sigi Grüner, die Masterweltmeister Otto Fiegl und Fredy Grüner, die Bergführerweltmeister Gotthard Gstrein und Gerold Santer, die ehemaligen Weltcupfahrer Anita Gstrein und Werner Fiegl sowie die beiden Medaillengewinner Benni Gstrein und Günther Mader. Sie alle sind Teil des 100-köpfigen Heeres von Hannibal, welches gegen Ende des Stückes im kolossal wirkenden Areal des Gletschers zur alles entscheidenden Schlacht bei Zama antritt, die der karthagische Feldherr gegen den Römer Scipio verliert.
Die 37 Elefanten von Hannibal, mit welchen er mühsam die Alpen überquerte, dargestellt von den heimischen Pistenbully-Fahrern, ziehen von dannen, gerade so, als ob sie den Weg der Elefanten genau kennen würden und kehren unter dem Applaus des Publikums auf die Bühne zurück, um dort einen nie gesehenen Freudentanz zu vollführen und schlussendlich ihre Bühne aus Schnee zu zerstören.
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