SÖLDEN Sportler starten im Ski Weltcup durch
Nach diversen Problemen zu Saisonbeginn der Skirennsportler aus dem hinteren Ötztal, funktioniert zurzeit aber alles planmäßig, hier ein kleiner Überblick.
So stürzte Florian Scheiber aus Sölden beim Sommertraining in Südamerika und konnte nur bedingt bis zu seinem großen Weltcup Auftakt in Sölden trainieren. Das Ergebnis beim Heimrennen war eher ernüchternd, aber durch die Knieverletzung durchaus in Ordnung.Dass er die Verletzung gut überstanden hat, bewies er mit einer guten Fahrt am vergangenen Wochenende beim Weltcup RTL in Adelboden. Er wäre für den 2. Durchgang qualifiziert gewesen, jedoch wurde dieser wegen zu starkem Nebel abgesagt. Sein nächster Einsatz folgt beim Klassiker in Wengen (SUI) 15.-17.01.2010.
Christoph Nösig aus Huben bei Längenfeld durfte die interne Qualifikation des ÖSV zu Saisonbeginn bestreiten und überzeugte mit einer Laufbestzeit und einer 2. besten Zeit. Aufgrund eines fragwürdigen Trainer Entscheides bekamen andere die Startplätze für den Weltcup Auftakt in Sölden und Christoph konnte nur tatenlos zusehen. Mit Willenskraft und guten Leistungen kämpfte er sich in den Weltcup zurück und holte sich mit zwei 23. Plätzen, kostbare Weltcup Punkte. Auch er war in Adelboden beim RTL dabei und fuhr mit einem sehr starken Lauf auf Position 18, dann gab es aber leider keinen 2. Durchgang. Er ist das nächste Mal am 30.01.2010 in Kranjska Gora (SLO) im Weltcup im Einsatz und überbrückt diese Zeit mit mehreren Europacup Rennen.
Schon vom Saisonbeginn gut unterwegs ist Michaela Nösig vom SV Längenfeld. Sie hat in der laufenden Saison mittlerweile schon mehrere Top 10 Ergebnisse im Europacup auf ihrem Konto und präsentierte sich als 2. beste Österreicherin bei der EM in Amneville (FRA) von ihrer besten Seite.Durch die ständig guten Leistungen startet die sympathische Ötztalerin am Dienstag zum 1. Mal im Ski Weltcup (Nachtslalom in Flachau / AUT 12.01.2010).
Die 4. im Bunde erkrankte anfangs Oktober schwer, es handelt sich um die junge Söldenerin Stefanie Riml. Durch diese hartnäckige Virus Infektion befand sich Stefanie eine lange Zeit in einem sehr ernst zunehmenden Zustand. Diese Erkrankung in Kombination mit dem Kreuzbandriss im März 2009, lässt leider immer noch kein schmerzfreies Training zu. So bleibt nur zu hoffen, dass sie so schnell wie möglich gesund wird und wieder in den Europacup zurück kehren kann.
Somit nehmen bereits drei von diesen vier Athleten aktiv an diversen Ski Weltcup Rennen teil und versuchen deren Talent bestens unter Beweis zu stellen.













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